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Bilder unseren Vögel mit Ihren Jungen: Unserer Breitbinden Allfarbloris
Durch einen Zufall haben wir ein Lori Hahn bekommen. Geeri und ich fingen an diesen Vogel zu schätzen und zu mögen und wir kauften aus dem Emmental eine Henne. Diese zwei Loris verstanden sich auf den ersten Augenblick und dann fingen wir an ,daraus ein schönes Hobby zu machen. Und die Zucht begann.... Hier eine Beschreibung
des Trichoglossus haematodus haematodus Linné, 1771 engl.: Rainbow Lory, Green-naped Lory ndl.: Groenneklori franz.: Loriquet à nuque verte Status: > 1 Million, stabil, WA II Gelege: 2 Eier Brutdauer ca. 26 Tage Nestlingszeit: ca. 8 Wochen
Verbreitung: Buru, Ambon, Seram, Ceramlaut, Goram, Watubela, westliche Kai-Inseln sowie auf Westneuguinea (Humboldt-Bucht bis zum oberen Fly-River).
Beschreibung: Länge 28 cm, Flügel 14cm, Schwanz 11 cm, Gewicht 120—150 g. 1.0/0.1: Kopf ist düster blau mit Aufhellungen zu den Federenden, auf den Wangen, Stirn und Oberkopf. breites grünlich-gelbes Nackenband, Flügel grün, Rumpfseiten und Unterseite der Flügel rot, gelbes Band durch die Handschwingen. Schwanz oberseits grün, ebenso der Rücken. Schenkel, Aftergefieder und Unterschwanzdecken gelb-grün gebändert, Brust rot mit violettblauen, ca. 2 mm breiten Säumen an den Federenden. Dadurch erscheint das Brustschild rot-blau gebändert; unterhalb des Brustschildes bis zum Aftergefieder tief dunkelgrün. Schnabel orangerot, Iris rötlich-braun, Füße grau.
Jungvögel: Etwas kleiner als Altvögel, matter im Gefieder und mit bräunlichem Schnabel. Freileben: Trotz seiner Häufigkeit liegen keine Freilandbeobachtungen über sein Brutverhalten und seine Balz vor. Der Breitbinden-Allfarblori bewohnt auf Neuguinea und den vorgelagerten Inseln die dichten tropischen Wälder, in denen er tagsüber seine vorwiegend aus Pollen, Nektar, Früchten und Sämereien bestehende Nahrung sucht. Abends verlassen die Tiere ihre Futterplätze und man sieht sie noch bis tief in die Nacht hinein in ihren Schlafbäumen, wie sie mit lautem Gekreische um die besten Plätze rangeln.
Haltung und Zucht: Der Breitbinden-Allfarbenlori ist der bei uns zur Zeit am weitesten verbreitete Lori, Da er auch zu den unempfindlicheren Arten zählt, kann man ihn besonders dem Anfänger unter den Lorihaltern empfehlen. Die ersten Vögel dieser Art wurden im Jahre 1872 in Hamburg gezeigt. 1874 waren sie auch im Zoologischen Garten von London zu sehen. HEINROTH brachte im Jahre 1901 Breitbinden-Allfarbloris mit, die er während der Schiffsreise mit flüssigem Futter aus Reis, Schiffszwieback, Karottengries mit Ei und Bananenstückchen ernährte Die wurden, da die Benennung dieser Loriart oft sehr unterschiedlich gehandhabt wurde. Anfang der 60er Jahre erschienen diese Loris regelmäßig auf dem Vogelmarkt und sie waren bald in den Volieren der Liebhaber weit verbreitet (Lösch 1978, GOERES 1980, FUCHS 1982, GERISCHER 1983).
Der Breitbinden-Allfarblori wird am besten in einer Freivoliere mit angrenzendem heizbarem Schutzhaus untergebracht. Akklimatisierte Vögel sind durchaus in der Lage, auch milde Wintertage draußen zu verbringen, dennoch sollte ein temperierter Innenraum angeboten werden. Hier sollte sich auch der Nistkasten befinden, den die Vögel nachts gern zum Schlafen aufsuchen und der sie dann auch vor der kalten Witterung schützt. Im Nistkasten sollte ausreichend Einstreu liegen, die den flüssigen Kot der Jungen während der Aufzucht aufsaugen kann. Es werden 2 Eier gelegt, die durchschnittlich die Maße von etwa 26,0 x 22,0 mm haben. Die zunächst weißbedunten Jungvögel wachsen in den ersten Tagen sehr schnell. Sie verlieren nach etwa 10 Tagen die weißen Dunen, die von dichten, pelzig aussehenden grauen Dunen abgelöst werden. Nach gut 2 Wochen öffnen sich die Augen und etwa im Alter von 4 Wochen brechen die ersten Federkiele durch. Mit rund 8 Wochen verlassen die Jungvögel erstmals den Kasten, den sie in den nächsten Tagen nachts noch zum Schlafen aufsuchen. Die Jungvögel werden etwa 14 Tage von den Altvögeln weitergefüttert, wobei sie aber schon in der ersten Zeit von dem angebotenen Futter, insbesondere dem Obst und dem Loribrei, naschen. Sobald die Jungvögel selbständig fressen, sollten sie aus der Voliere entfernt werden da die Altvögel bei neu aufkommender Brutstimmung recht aggressiv werden können. Liebhaber, die über Volieren verfügen, die lange Flugstrecken ermöglichen , sollten darauf achten, dass die Kopfwand der Voliere in den ersten Tagen nach dem Ausfliegen mit Matten oder Säcken abgehängt wird, damit die noch flugunerfahrenen Jungvögel sich mit ihrem reißenden schnellen Flug nicht an dieser Kopfwand beim Anfliegen „den Hals brechen“. Eine entsprechende Anbringung von Pflanzen oder Kletterästen ist hilfreich.
Dieser Text stammt aus dem Buch Loris von Theo Pagel JR
Bilder vom Bau der grossen Voliere
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